AssistMe kennenlernen: Die Nutzer:innen im Fokus

Karolin König, Customer Service und Support Manager;
Noah Harnisch-Diamond, Human Factors Engineer
30.04.2021

Das AssistMe Team wächst stetig und arbeitet tagtäglich daran, digitale Lösungen für die Pflege nicht nur zu entwickeln, sondern auch in engem Austausch mit den Pflegekräften, also den Nutzerinnen und Nutzern, so zu optimieren, dass sie einen wahren Mehrwert bieten. Dafür unabdingbar: Unser Team für Nutzer:innenfokus. Was machen die Kolleg:innen, woran arbeiten sie und was sind ihre Ziele? Karolin König, Customer Service und Support Manager, und Noah Harnisch-Diamond, Human Factors Engineer, im Interview.

Wer seid Ihr?

Karo: Mein Name ist Karolin König, ich bin 33 Jahre alt und Mutter eines 3-jährigen Jungen. Ich habe ursprünglich Medizininformatik und später berufsbegleitend Management von Bildungseinrichtungen studiert. Der Wunsch, Menschen zu helfen, ist tief in mir verwurzelt. Noch dazu bin ich sehr serviceorientiert und hilfsbereit, bin bei AssistMe also sehr gut aufgehoben, wenn es darum geht, unsere Produkte weiterzuentwickeln und zu optimieren.

Noah: Noah Harnisch-Diamond, 28 Jahre alt und in Berlin geboren und aufgewachsen. Ich habe Psychologie und Human Factors studiert, weil ich unbedingt im Bereich Medizintechnik arbeiten wollte. Human Factors ist das Anwenden der Psychologie, um Technik und Systeme an die Menschen, die sie nutzen anzupassen. Mit meiner Arbeit kann ich mein Bedürfnis, Menschen ein leichteres Leben zu ermöglichen, in die Realität umsetzen und mit meinem Optimierungsdrang vereinen – eine für mich perfekte Kombination.

Woran arbeitet Ihr zurzeit?

Karo: Getreu meinem Background an Ausbildung und Berufserfahrung im Bereich Service und Lernen im Gesundheitswesen konzipiere ich zurzeit eine Lösung, wie wir unsere Kunden mit unseren Produkten vertraut machen und bei ihrer täglichen Arbeit damit am besten unterstützen können. Die Kombination von Services wie Lernangebote und Support steht dabei im Fokus, um möglichst kurze Kommunikationswege und damit eine kürzere Antwortzeit bei Anfragen oder Herausforderungen aller Art zu gewährleisten.

Noah: Ich plane zurzeit viele Versuche, die der Optimierung unserer Sensoren dienen. Am allermeisten freue ich mich immer darüber, wenn wir neue Prototypen unserer Hardware oder Software haben. Die kann ich dann mit unseren Nutzer:innen testen. Ich liebe es, dann gemeinsam die kleinen Mankos mit ihnen zu finden, in den Austausch mit dem Team zu gehen und Lösungen zu entwickeln, um eine kontinuierliche Verbesserung unserer Produkte mit einem klaren Fokus zu erreichen: Die Nutzerinnen und Nutzer.

Was sind für Euch die größten Herausforderungen in der Umsetzung?

Karo: Unsere größte Herausforderung ist es, mit digitalen Lösungen in einen Markt zu gehen, der noch in den Anfängen der Digitalisierung steckt. Es gilt den Spagat zu schaffen zwischen der erheblichen Arbeitserleichterung, die unsere Produkte möglich machen, und der tatsächlichen Nutzung, da die Pflegekräfte vor Ort unbedingt von Anfang an mitgenommen werden müssen. Der Sprung von analog zu digital ist in der Pflege sehr groß und unsere Aufgabe wird es sein, die Nutzer:innen auf Augenhöhe dabei zu begleiten.

Noah: Die Regularien, die wir erfüllen müssen, sind sehr kleinteilig, da wir im Bereich der Medizintechnik arbeiten. Das ist gut und richtig so, da wir natürlich garantieren wollen, dass unsere Produkte dem höchsten Standard entsprechen. Das kann aber auch dazu führen, dass sich Tests, die wir durchführen wollen, verzögern, weil noch ein paar letzte Unterschriften fehlen.

Was genau macht Euch an Eurer Arbeit glücklich?

Karo: Alles! Ich wollte schon immer im Gesundheitswesen arbeiten und habe schon in der Schulzeit mit Praktika damit angefangen. Ich liebe, woran wir arbeiten – aus technischer und auch aus emotionaler Sicht. Ich lerne jeden Tag viel Neues und kann gleichzeitig meine Erfahrungen einbringen.

Noah: Mich macht der Kontakt mit den Nutzerinnen und Nutzern glücklich. Wenn ich mit ihnen über ihre Probleme spreche und sehe, wie Aufregung aufkommt, wenn wir das Potential der verschiedenen Lösungen besprechen, ist das unschlagbar. Gleichzeitig genieße ich es, mit meinen Kolleg:innen elegante Ansätze zu finden, die Produkte, die wir entwickeln, besser zu machen. Jedes noch nicht perfekte Element ist wie ein Puzzle, welches tausende Lösungen hat. Aus diesen verschiedenen Lösungen dann die für alle passende nicht nur zu finden, sondern auch zu entwickeln und zu optimieren und wirklich einen Beitrag zur Verbesserung zu leisten, macht mich wirklich sehr glücklich – so nerdig das auch klingen mag.

Sind die Themen Sozialität, Gesundheit und Technik auch privat relevant für Euch?

Karo: Ich denke, heute kommt niemand mehr an diesen Themen vorbei. Durch mein Pendler-Leben, wie ich es gern nenne, nimmt Technik und Smart-Home einen großen Anteil in meinem Alltag ein. Sozialität und Gesundheit sind für mich zwei Bereiche, die sich gegenseitig bedingen und untrennbar miteinander verbunden sind. Ich möchte meinen Beitrag leisten, damit sich beides in einer positiven Richtung weiterentwickelt.

Noah: Auf jeden Fall. Mir ist es sehr wichtig, an einer Welt zu arbeiten, in der eine möglichst große Chancengleichheit besteht.

Was sind Eure Ziele in den kommenden drei Monaten?

Karo: Mein Ziel ist es, ein sinnvolles und ganzheitliches Konzept zu haben, wie wir unsere Kund:innen und Partner:innen mit ausgezeichnetem Service und hilfreichen Lernangeboten begeistern und unterstützen können.

Noah: Wir haben vor Kurzem eine weitere heuristische Analyse unserer mobilen App durchgeführt. Die Resultate daraus fließen jetzt in die Entwicklung. Als nächstes steht also an, diese überarbeitete Version wieder mit den Nutzerinnen und Nutzern zu testen.

Karolin König, Customer Service und Support Manager;
Noah Harnisch-Diamond, Human Factors Engineer